ANGSTGEGNER – WIE SCHALTET MAN SIE AUS?

ANGSTGEGNER ADIEU 😬

Ein heikles Thema für DOMINIC. Er hat bislang schon ein schönes Paket gesammelt. David Goffin, Steve Johnson, del Potro, Anderson, Schwartzman, Haase. So gut wie jeder, den Dominic besiegen sollte, was aber nicht (immer) gelingt. Bei jedem nächsten Match heißt es – o weh! wieder mein Angstgegner. Man könnte fragen – wieso nicht Federer; Murray, Djokovic, Wawrinka?

Und schon läuft alles auf nächsten Verlust.

Wer hat das Zeug erfunden?

Herr Bresnik – wie so oft total unkonsequent – sagt mal, Dominic könne eigentlich jeden auf jedem Belag schlagen, anderes mal, dass man eigentlich zu jedem aus Top50 verlieren kann.

Nun es gibt Spieler, die keine Angstgegner zu haben scheinen.  Wäre gut sie zu fragen, wie sie das Böse vermeiden.

Aber das ist doch so einfach, dass man nur mit sich selbst reden soll und auf niemanden hören, auch nicht auf Bresnik.

Das ist nämlich ein psychischer Teufelskreis. Man visualisiert sich, bewusst oder nicht, jeden, zu dem man unerwartet verloren hat, als  potentiellen Sieger. Und Hände beginnen zu zittern, sobald man ihn auf der Liste auf seinem Weg sieht.

Was müsste getan werden? Sog. Sportwut ein schalten. Den bisherigen Angstgegner sich als einen Kandidat zum Abschießen  vorstellen. Den muss ich, will ich und kann ich besiegen. Ich warte ungeduldig auf die nächste Gelegenheit um ihn zu zerschmettern. Jetzt steht er da, auf der anderen Seite. Na endlich! Der kassiert heute Doppelbagel. Liegt er mit etwa nicht? Dann mache ich einfach so, dass sie am Ende des Matches auf dem Boden liegen – dann liegen sie mir endlich (unter).

Was empfindet man dann als eine gute Auslosung? Lauter Angstgegner hintereinander. Warum? Weil ich schon weiß wie und warum ich sie besiege.

Eine ähnliche Kategorie sind sog. “tricky“-Gegner. Das sind alle, mit denen ich noch nie gespielt habe. Qualifikanten, Wildcards. Überraschung. Der hat nichts zu verlieren und wird gerade heute das Match seines Leben gegen mich spielen. Nochmals eine Einbildung. Der hat grundsätzlich keine Chancen. Dann denkt man aber nicht – aha, ich kann jetzt meine Kräfte für nächste Matsches schonen, also spiele ich auf 50%. Wird schon sowieso zu viel sein.  Dann gibt man sich eben die Chance, zu verlieren. Aber warum denkt man nicht – ich habe ja auch nichts zu verlieren, denn ich will und muss gewinnen. Also gegen den spiele ich 150% und beende das Match nach 40 Minuten. Was für ein Boost für das Selbstvertrauen. Wie man das Tournier begonnen hat, so endet man es auch. Also los – gegen Angstgegner und die Trickies  packt man sein ganzes Arsenal aus. Baut dadurch Selbstvertrauen und den Kampfgeist aus. Seit dem ersten Ballwechsel. Am besten man konzentriert sich darauf, den ersten Punkt des Matches zu beginnen.

Gut Glück, Dominic 🙂 Mache Angstgegner zu Deinen besten Freunden. Sie haben einfach Pech, geglaubt zu haben, Deine Angstgegner zu sein.

POSTSCRIPTUM

Es gibt noch etwas, was eigentlich in diese Schemen passt.

Bist Du gut, hoch platziert im Ranking, dann kriegst du FREILOS (BYE) in erster Runde. Dein Gegner für die zweite Runde spielt inzwischen ein Match in der ersten. Passt sich an den Court, Bälle, Wetter, das Publikum usw. an. Wenn er dann in Runde 2. auf Dich trifft, ist er schon aufgewärmt. Sein Kampfgeist schon mal auf die Probe gestellt.  Eigentlich müsste er der Favorit sein.  Ist er aber nicht, weil viel niedriger im Ranking. Also doppelte Pression: Du bist der Favorit aber Du bist immer noch kalt, während der Gegner schon warm ist. Gott behüte, wenn es dazu noch Dein Angstgegner ist 😂

Ist also FREILOS ein Geschenk des Gottes oder eher des Teufels?

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